GEPPO
ein urbanes Entwicklungsprojekt, 1999

Michael Hofstetter, München
Königs Architekten, Köln zusammen mit ifau, Berlin
Michael Mackenroth, Düsseldorf


Geppo in Göppingen

Das Projekt Geppo geht über die gesetzte Aufgabe Atelierhäuser im Stauferpark der Stadt Göppingen zu bauen, um das Gebiet mit Kultur aufzuwerten hinaus - es bearbeitet den ganzen Stauferpark in Göppingen. Der Wunsch nach Atelierhäusern als Herberge für Künstler wird hierbei verknüpft mit der Frage, ob es eine spezifische Architektur für zeitgenössische Künstler gibt oder ob nicht vielmehr ein Raum für Kunst gleichzeitig auch eine alternative Architektur zum Wohnen und Arbeiten überhaupt darstellt. Und als solche als Alternative zum Einfamilienhaus oder als Behausung schlechthin fungieren kann.

 


Prototyp
Konkret wurde ein Architekturmodel entwickelt, das ausgehend von einem Atelier alle möglichen Nutzungen von Arbeiten und Wohnen beinhalten kann. Geppo ist durch sich selbst erweiterbar, stapelbar mobil und individuell auszugestalten. Es hat weder ein Oben noch Unten ein Aussen noch Innen. Es ist gleichzeitig Objekt und Raum. Drei dieser Module Geppo 001-003 werden vor der “Chappel” als Atelierräume aufgestellt.